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Walzzeichen auf der Schiene:

  • Es besteht Verwechslungsgefahr mit der 1846 in Frankreich gegründeten „Compagnie minière et métallurgique du bassin d’Aubin„. Diese verwendete neben dem Walzzeichen „AUBIN“ auch die Kurzform mit dem Buchstaben „A„. Beide Firmen existierten aber nicht zur gleichen Zeit.
  • Das Stahlwerk wurde im WK II von deutschen Truppen besetzt und weiter betrieben. Erwähnt in: „Neues Deutschland“, Eisenkombinat im Großraum Mariupul/Asow. DR-Eisenbahner-Oberbau, Nauen: ‚Das Schlimmste, was je in die Strecken eingebaut wurde, zahlreiche Schienenbrüche, besonders im Winter‘. DB-Kollege in Hoyerswerda: „Kann ich nicht bestätigen“
  • Während des russischen Überfalls auf die Ukraine wurde das Werk im April und Mai 2022 stark beschädigt und schließlich von russischen und prorussischen Armeeeinheiten eingenommen.

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Zusatzzeichen im Walzzeichen:

Laut dem Anhang zu den Oberbauvorschriften (AzObv) der Deutschen Reichsbahn, Ausgabe 1954 wurden verschleißfeste Schienen mit einem Zusatz im Walzzeichen versehen. Die Hersteller wählten hierfür unterschiedliche Zeichen.

  • Das Stahlwerk Asow Stahl verwendet den Zusatz „M“ im Walzzeichen. Bedeutetet laut oben genannter Vorschrift: „Verschleißhärte durch Legierungen anderer Art„. Bisher wurde keine Schiene mit einem solchen Zusatzzeichen gesichtet.

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