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Vollständiges Walzzeichen auf einer Schiene:

South African Iron and Steel Industrial Corp. (Iscor)

HCOB-ISCOR-PRETORIA.3.1946.SAR

HCOB = Name der Schienennorm, die 1928 auf den Eisenbahnen Südafrikas eingeführt wurde

ISCOR-PRETORIA = Iron & Steel CORporation (Südafrikanische Eisen- und Stahlgesellschaft)

3.1946. = gewalzt im März 1946

SAR = South African Railways – Südafrikanische Eisenbahnen (Südafrika)

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  • Hendrik van der Bijl, einer der einflussreichsten Südafrikaner des 20. Jahrhunderts, war zusammen mit Dr. Fredrik „Frikkie“ Meyer (einem Schüler Albert Einsteins während seines Studiums in Berlin) und anderen die treibende Kraft bei der Gründung der South African Iron and Steel Industrial Corp. (Iscor).
    – Die Iscor, deren erstes Werk in Pretoria von der deutschen Demag gebaut wurde, wurde als staatliches Unternehmen im Sinne des Eisen- und Stahlindustriegesetzes Nr. 11 von 1928 gegründet. Ziel der Gründung des Unternehmens war es, Eisen und eine Reihe von Stahlprodukten zu produzieren und Arbeitsplätze zu schaffen.
  • Die Produktion im Werk in Pretoria begann 1934. Am 4. April 1934 wurde im Werk Pretoria der erste Stahl aus dem Hochofen gestochen. Der Kriegsbedarf an Stahl und die lokale Herstellung zahlreicher Güter des täglichen Bedarfs führten zu einem starken Anstieg der Nachfrage. Iscor musste expandieren, und das Werk in Pretoria hatte seine Wachstumsgrenze erreicht.
  • 1941 beschlossen Dr. van der Bijl und seine Vorstandskollegen, dass eine Expansion in ein neues Gebiet notwendig geworden war. Die Idee eines neuen Stahlwerks in Vereeniging wurde wieder aufgegriffen. Für die unmittelbaren Kriegsbedürfnisse wurde beschlossen, zunächst ein Blechwalzwerk zu bauen, das so geplant war, dass es später Teil eines großen integrierten Stahlwerks sein konnte.
  • Unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg wurde beschlossen, ein voll integriertes Stahlwerk in Vanderbijlpark zu errichten, mit dessen Bau Anfang 1947 begonnen wurde. Am 4. Oktober 1952 wurde das Werk Vanderbijlpark von seiner Exzellenz, dem Generalgouverneur Dr. E.G. Jansen, offiziell eröffnet. Mehrere der neuen Produktionseinheiten wurden 1953 in Betrieb genommen, gefolgt von umfangreichen Erweiterungsmaßnahmen in den Jahren 1956 und 1960. Von 1964 bis 1969 begann im Vanderbijlpark-Werk eine zweite Entwicklungsphase. Es wurden große Erweiterungen vorgenommen; ältere Anlagen wurden modernisiert, um hochwertigere und wert-steigernde Produkte wie elektrolytisches Weißblech für die Konserven- und Getränkeindustrie zu liefern.
  • Übersetzt aus Wikipedia


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