Walzzeichen auf der Schiene:
König Albert W.
Hersteller:
König-Albert-Werk, Lichtentanne/ Zwickau in Sachsen.
.
Hinweis zur Lesart am Beispiel oben:
.
Weitere Informationen:
- Das ca. 1895 von Maxhütte Sulzbach errichtete König-Albert-Werk, Lichtentanne/ Zwickau in Sachsen. Später Maxhütte MHZ
oder Eisenwerk-Gesellschaft- Maximilianshütte Abteilung König-Albert-Werk. - Das Werk gehörte zum Unternehmen Maxhütte mit Sitz im bayerischen bzw. oberpfälzischen Sulzbach-Rosenberg und war zwischen 1898 und 1930 in Betrieb.
- Für das neue Werk der Maxhütte erfolgte im Jahr 1893 der Erwerb von Grundstücken im Westen der Stadt Zwickau und in der angrenzenden Gemeinde Lichtentanne.
- 1895 begann der Bau des nach dem damaligen sächsischen König Albert benannten Stahlwerks mit Block- und Fertigstraßen.
- Durch die Errichtung des Feinblechwalzwerks in den Jahren 1901/1902 konnte der Umsatz gesteigert werden.
- 1907 wurde das Werk baulich erweitert. Während des Ersten Weltkriegs (1914 bis 1918) kam es im Jahr 1914 zur ersten Stilllegung des Blechwalzwerks. Dagegen konnte ein Jahr später Vollbeschäftigung erreicht werden, auf die jedoch nach der Kohlennot 1916 ein weiterer Stillstand des Betriebs im Jahr 1917 folgte.
- Das König-Albert Werk wurde errichtet, als die Maxhütte in der Nähe die Schmiedefelder Gruben erworben hatte. Überwiegend Thomas-Stahlschienen mit Kleineisen für die königl. u. preußischen Staatsbahnen. Ab ca. 1896 Stahlproduktion. >Umfangreiche Informationen: Museum Sulzbach–Rosenberg< 1930 : Die Anlagen des Stahl- und Walzwerkes Maxhütte werden stillgelegt. (Ortsbiografie im Internet).
Fotos:









Haben Sie eine Schiene mit diesem Walzzeichen irgendwo gefunden? Sollten sich auf der Seite zu dem betreffenden Walzzeichen bisher weniger als 5 Fotos befinden, freue ich mich über weitere Zusendungen.